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25 Jun
In der heutigen Zeit wird in immer mehr Bereichen auf die Umwelt geachtet. Das fängt bei den sparsamen Autos an, geht über das Recycling von Verpackungsmaterialien und endet damit, dass es sich sogar die Anbieter von Strom auf die Fahnen geschrieben haben möglichst ökologisch zu sein. Ökostrom liegt voll im Trend und wird von den entsprechenden Anbieter großmächtig beworben. An sich ist der Gedanke ja gut: Man bezieht Strom, der rein aus regenerativen Energien gewonnen wird und schont damit die Umwelt.
Was steckt dahinter?
Der Schein trügt allerdings in vielen Fällen. Würde ein Anbieter nämlich zu 100% auf regenerative Energien setzen, könnte er kaum ein konkurrenzfähigen Preis realisieren. Der “Strommix” ist daher ausschlaggebend. Denn die verschiedenen Stromanbieter mischen ihren Strom aus verschiedenen Quellen zusammen. Einmal pro Jahr wird dabei der Bundesdurchschnitt aller Stromanbieter ermittelt und veröffentlicht. An diesen Werten orientieren sich nun die einzelnen Anbieter und preisen ihre Vorteile. 2007 lag beispielsweise der Anteil der erneuerbaren Energie bundesweit im Durchschnitt bei 14%. Viele Anbieter werben deswegen mit “Ökostrom”, sobald sie mehr als 14% ihres Strommixes aus regenerativen Energien beziehen. Hier gilt es also die Augen offen zu halten!
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